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Was ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung?

Erwerbsunfähigkeitsversicherung erklärt

Erwerbsunfähigkeitsversicherung erklärt
  • Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung
  • für risikogefärdete Berufsgruppen
  • kostengünstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung
  • monatliche Rente

Erwerbsunfähigkeit?

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist neben der Berufsunfähigkeitsversicherung eine zusätzliche private Versicherung gegen Invalidität.

Grundsätzlich stellt sie eine kostengünstige Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung dar, wenn man beispielsweise aus gesundheitlichen keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschließen kann oder man einem besonders risikobehafteten Beruf arbeitet und dadurch die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung unverhältnismäßig hoch ausfallen würden.

Der wichtigste Unterschied zwischen der Erwerbs- und der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Bedingung einer 100-prozentigen Invalidität, wenn die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leisten soll. Eine volle Invalidität, etwa nach einem schweren Unfall, führt dazu, dass man gar keine Tätigkeit mehr aufnehmen.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet auch, wenn der Versicherungsnehmer pflegebedürftig oder dement wird. Die Pflegebedürftigkeit muss mindestens drei Punkte auf der Pflegeskala betragen. Eine Demenz muss seit mindestens zwölf Monaten vorliegen.

Was ist bei einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu beachten?

Der Abschluss einer solchen Erwerbsunfähigkeitsversicherung geht in der Regel ohne Fragen zur Gesundheit des Versicherten einher. Beim Abschluss der Versicherung wird lediglich danach gefragt, ob beim Versicherungsnehmer bereits eine Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit vorliegt und ob bereits ein vom Versicherungsnehmer gestellter Antrag auf eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung oder Pflegebedürftigkeit abgelehnt wurde. Wer aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands von Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurde, für den sinken danach die Chancen eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können. Im Zweifel also lieber auf den Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten, wenn man schon von vornherein weiß, dass man aufgrund seines Gesundheitszustands nicht in den Versicherungsschutz aufgenommen wird, und lieber gleich den Antrag auf eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen stellen.

Generell kann man für eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit etwa der Hälfte der Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung rechnen. Allerdings ist die Wartezeit mit fünf Jahren bedeutend höher als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Grund liegt in der vereinfachten Gesundheitsprüfung beim Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Einzige Ausnahme ist, dass die Erwerbsunfähigkeit durch einen Unfall verursacht wurde. Dann leistet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung sofort.

Aufgrund der Bedingung einer 100-prozentigen Invalidität bietet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zwar einen geringeren Schutz als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die bereits ab einer Beeinträchtigung von 50 Prozent leistet. Doch vielen Versicherten ist die finanzielle Absicherung gegen Invalidität durch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung lieber als gar keinen Versicherungsschutz.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung Leistungen

Die Mindestrente beträgt 100 Euro, die Maximalrente 1.000 Euro monatlich. Darüber hinaus kann beim Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine Beitragsdynamik von 2 bis 5 Prozent abgeschlossen werden. Nichtraucher erhalten einen Bonus, da sie von den höheren Überschüssen der Versicherung profitieren. Versicherte, die während der Laufzeit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit dem Rauchen aufhören, kommen ebenfalls in den Genuss des Bonus.

Beim Abschluss der Erwerbsunfähigkeitsversicherung muss man mindestens 15 Jahre aber höchstens 57 Jahre alt sein. Die Mindestdauer beträgt zehn Jahre, weshalb die Eintrittsgrenze bei 57 Jahren liegt (bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren). Bis zum 45. Lebensjahr bieten viele Versicherungsanbieter die Möglichkeit zur Nachversicherung. Das heißt, bis zu diesem Alter kann der Versicherungsschutz erhöht und damit den individuellen Lebensbedingungen angepasst werden.

Berufsanfänger und Berufseinsteiger im Alter zwischen 15 und 34 Jahren profitieren von Einsteigertarifen, bei denen in den ersten fünf Versicherungsjahren nur 40 Prozent des normalen Beitrags anfallen. In den folgenden fünf Jahren steigt der Versicherungsbeitrag auf 80 Prozent des normalen Beitrags, bevor ab dem 11. Versicherungsjahr 100 Prozent beträgt.